Jussi Adler-Olsen Schändung Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller dtv premium Aus dem Dänischen von Hannes Thiess 464 Seiten
ISBN
978-3-423-24787-0
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September 2010
Schändung
Nach ›Erbarmen‹ jetzt der zweite Fall für das Sonderdezernat Q.
»Der Blutdurst der Jäger. Wie würden sie es machen? Ein einzelner Schuss? Nein. So gnädig waren die nicht, diese Teufel, so waren sie nicht ...«
Ein Leichenfund in einem Sommerhaus in Rørvig. Zwei Geschwister sind brutal ermordet worden. Der Verdacht fällt auf eine Gruppe junger Schüler eines exklusiven Privatinternats, die für ihre Gewaltorgien bekannt sind. Einer von ihnen gesteht.
Zwanzig Jahre später. Nachdem Carl Mørck aus dem Urlaub zurückkommt, stößt ihn sein Assistent Assad mit der Nase auf die verstaubte Rørvig-Akte. Doch von oberster Stelle werden ihnen weitere Ermittlungen verboten. Carl und Assad ist klar, dass hier etwas zum Himmel stinkt: Die Spuren führen hinauf bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft, in die Welt der Aktienhändler, Reeder und Schönheitschirurgen - und sie führen ganz weit nach unten, in die Abgründe der Gesellschaft, zu einer Obdachlosen: äußerlich hart wie Granit, doch mit einer blutenden Seele ...
Pressestimmen
20.10.2010 BRIGITTE
»Perfekt für: Unerschrockene. Und Leute, die sich gern erschrecken.«
19.08.2010 Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeinen Zeitung
»Den diesjährigen Sommerhit landet der Däne Jussi Adler-Olsen, gleichwohl sein Roman ‚Erbarmen’ schon im September 2009 erschienen ist. Seit sechsundvierzig Wochen steht der Thriller auf der ‚Spiegel’-Bestsellerliste. In diesen Tagen erscheint Band zwei ›Schändung‹ ...«
13.11.2010 Katharina Granzin, die tageszeitung
»Es muss ordentlich krachen. Und genau das ist es ja auch, was wir von ihm wollen.«
20.12.2010 Jobst-Ulrich Brand, Focus
»
Der nächste Serientäter des skandinavischen Krimis. Und weil er so perfekt perfide Fälle konstruieren kann, lief er Kollegen wie Stieg Larsson oder Henning Mankell in diesem Jahr den Rang ab.
«
26.12.2010 Elmar Krekeler, Welt am Sonntag
»Jussi Adler-Olsen erzählt davon, wie Gewalt entsteht in einer Gesellschaft.«
10.10.2010 Nicole Rodriguez, hr-online, Buchmesse 2010
»Markenzeichen des dänischen Autors: Er schreibt ›bestialisch-böse‹, so ein Kritiker. Aber es sind auch sein versteckter Humor, seine immer wieder eingebauten Kommentare zur politischen und gesellschaftlichen Situation in Dänemark und sein genauer Blick auf die Befindlichkeiten, die seine Bücher so außergewöhnlich machen.«
19.07.2010 Joachim Kronsbein, Spiegel
»Auch in seinem zweiten Roman, "Schändung", schickt Adler-Olsen seinen Kommissar wieder in die Abgründe der feinen dänischen Gesellschaft. (...) Das Verbrechen ist ein Oberschichtsphänomen. Begangen von Menschen, die glauben, sich von jeder Verantwortung freikaufen zu können. (...) Adler-Olsens Blick auf seine Heimat ist ebenso pessimistisch wie die Sicht Henning Mankells auf Schweden. Ystad, die südschwedische Kleinstadt, in der Kurt Wallander seine Fälle löste, scheint in demselben Land zu liegen wie Adler-Olsens Kopenhagen.«
22.10.2010 Christoph Schröder, Journal Frankfurt
»Mitreißend und intelligent: Adler-Olsen ist der Star am Krimi-Himmel.«
18.11.2010 Katrin Kaiser, Abendzeitung München
»Ein faszinierend aufwühlendes Lesevergnügen.«
24.11.2010 Werner Krause, Wiener Zeitung
»Der Adler namens Jussi ist gelandet. Punktgenau.
«
Januar - Februar 2011 Bücher
»Eine perfekt und einfallsreich durchkomponierte Story, beste Unterhaltung mit hohem Nervenkitzel-Faktor.«
01.09.2010 Maren Ahring, NDR Kultur
»'Schändung' ist ein echter Page-Turner.«
29.08.2011 grenchen.net
»›Schändung‹ von Jussi Adler-Olsen ist ein spannendes Buch. Ein Thriller, der nicht zuletzt auch von den fein herausgearbeiteten Kontrasten zwischen dem abgrundtiefen Bösen auf der einen und dem humorvollen Glauben an die Gerechtigkeit und das Gute im Menschen auf der anderen Seite.«
18.08.2010 Michael Kluger, Frankfurter Neue Presse
»Der Krimi ist einer der stärksten, spannendsten, irrwitzigsten der letzten Zeit.«
Januar 2011 Stiftung Lesen
»Galliger Thriller, der trotz des leichten Tons und des ironischen Humors nichts weniger verhandelt als das abgrundtief Böse.«
Helmut Orgler
Stieg Larson oder Jussi Adler Olsen,
beide spannend, fesselnd, Lesedroge,
Mörck- Blomquist?
Mörck ist menschlicher, und der Schuß Humor tut den Olsenbüchern gut.